Solange nicht alle Wesen befreit sind, ist keiner befreit.
aus "Öffne Dein Herz und lausche" (Kapitel 13, S. 265)
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Öffne Dein Herz und lausche

Zitate aus "Öffne Dein Herz und lausche" von Tsoknyi Rinpoche und Eric Swanson

Alles Leben ist kostbar.

Kapitel 1, S. 32


Die Arbeit an unseren eigenen Mustern verlangt ein gerüttelt Mass an Güte und Sanftheit, gerade so, als würden wir unsere Kinder trösten, die sich im Dunkeln fürchten und weinen.

Kapitel 1, S. 24


Doch obwohl ich immer noch Angst hatte, ging ich diesmal weiter. Ich bewegte mich mit kleinen, tastenden Schritten vorwärts, gestand mir meine Angst ein und hiess sie mit offenen Armen willkommen, statt sie irgendwie "wegschieben" zu wollen.

Kapitel 1, S. 25


Im Bagatellfall meines Versuchs, die Brücke zu überqueren, waren es aber keine mystischen Silben, die mir einfielen, sondern nur vier schlichte Wörter: "Real, aber nicht wahr.".

Kapitel 1, S. 27


Der entscheidende Punkt ist, dass Sie sich ein offenes Herz, einen offenen Geist bewahren, der erkennt, dass alles sich verändern kann.

Kapitel 2, S. 55


Ich spürte nur, dass es da etwas gab, was in meinem Körper, meinem Geist, meinem Herzen immer heller und heller wurde. ... Später, .. verstand ich dieses Etwas als eine Art Funke, der das Leben aller fühlenden Wesen mit Licht erfüllt. .. Im Kontext des Buddhismus sprechen wir meist von der "Buddhanatur".

Kapitel 3, S. 65


Ohne sie zurückzuweisen oder gutzuheissen, nehmen wir unsere Erfahrung zur Kenntnis und lassen sie gehen.

Kapitel 3, S. 76


Wir werden entdecken, dass wir immer geschützt, immer in Sicherheit, immer zu Hause sind.

Kapitel 3, S. 76


Der Schlüssel - das Wie buddhistischer Praxis - ist, dass wir lernen, in diesem reinen Gewahrsein von Gedanken, Gefühlen und Wahrnehmung zu verweilen, wenn sie in unserem Geist erscheinen.

Kapitel 3, S. 81


Jede Form buddhistischer Meditationspraxis zielt letztlich darauf ab, dass wir uns wieder mit dieser ursprünglichen Liebe verbinden.

Kapitel 3, S. 93


Möchten Sie erfahren, welchen Geschmack diese ursprüngliche Liebe hat? Dann schliessen Sie für einen Moment die Augen und atmen Sie ein paar Mal tief ein und aus. Was wünschen Sie sich? Nicht denken, nur spüren.

Kapitel 3, S. 94


Entspannen Sie sich .. Bis Sie einen kleinen Funken des Wohlbefindens spüren, das Gefühl, dass alles okay ist. ... Erfahrungen wie diese geben uns einen Vorgeschmack auf die ursprüngliche Liebe.

Kapitel 3, S. 94


Dieses Gefühl des Wohlseins, mag es noch so klein und schwach sein, kommt direkt aus Ihnen selbst, von dort, wo Sie Wärme und Zufriedenheit empfinden. Ö;ffnen Sie sich dafür.

Kapitel 3, S. 95


Jedes Mal, wenn Sie sich für die urspüngliche Liebe öffnen, .. gewinnt diese Liebe mehr Raum. Ihr Geist wird klarer. Sie sehen mehr Möglichkeiten.

Kapitel 3, S. 95


Und plötzlich geschieht das Wunder: Sie können geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Was Sie sind, wird, ob bewusst oder unbewusst, zur Inspiration für andere. Ihr Funke leuchtet allmächlich heller.

Kapitel 3, S. 96


Das war mir eine grosse Lehre. Solange ich den anderen und seine Erfahrung nicht kenne und verstehe, weiss ich nichts über ihn, kann mir kein Bild machen und kann folglich auch nicht lehren.

Kapitel 3, S. 99


"So wie ich haben auch andere Wesen den Wunsch, sich wieder mit ihrem inneren Funken zu verbinden.".. Wenn Sie diesen Gedanken in Ihrem Herzen Raum geben, werden Sie feststellen, dass Sie sich immer mehr wünschen, andere mögen glücklich und frei von Leid sein.

Kapitel 3, S. 100/101


Wir verlieren nichts, wenn wir teilen. Energie vermehrt sich, wenn wir sie abgeben.

Kapitel 3, S. 109


Viele von uns sind zutiefst überzeugt, etwas Wertvolles verloren zu haben, und suchen unermüdlich danach, ohne zu erkennen, dass wir das Gesuchte in uns tragen, wo immer wir sind.

Kapitel 3, S. 110


Das Entwickeln von Bodhicitta fordert oft auch Opfer, den Entschluss, das Wohl der anderen über unsere eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Hoffnungen und Ängste zu stellen.

Kapitel 3, S. 110


Dies ist eines der wesentlichen Ziele des buddhistischen Pfades: den Menschen zu zeigen, wie sie mit sich und anderen offener, weiser und grossmütiger umgehen können.

Kapitel 3, S. 111


Normalerweise wird unser Geist von Hunderten von Gedanken Emotionen und Empfindungen überschwemmt. ..Statt sich nun auf das eine zu konzentrieren und das andere wegzuschieben, betrachten Sie jetzt all das, was in Ihrem Geist auftaucht, als Federn, die im Wind schweben. Der Wind ist Ihr Geist, Ihre angeborene Offenheit und Klarheit.

Kapitel 3, S. 115


Viele von uns neigen dazu, manche Angelegenheiten als fixer und realer zu betrachten, als sie es tatsächlich sind.

Kapitel 4, S. 117


Wenn Sie die Möglichkeit, Ihr Herz und Ihren Geist anderen zu öffnen, schon lediglich in Erwägung ziehen, werden Sie bereits zu einem dieser aussergewöhnlichen Menschen, die nicht nur in ihrem eigenen Leben, sondern auch im Alltag anderer positive Veränderungen bewirken.

Kapitel 4, S.


Das vom unterscheidenden Denken unbelastete "blosse Ich" lässt viel Raum, in dem sich ursprüngliche Liebe und Offenheit ausdrücken können.

Kapitel 4, S. 131


Auch die Investition in unser "Image" ist eine der Möglichkeiten, im Aussen Bestätigung und Erfüllung zu suchen. Unsere Umwelt soll uns bestätigen, wer wir sind, wer wir gern sein würden und was wir von uns selbst denken.

Kapitel 4, S. 146


Der Buddha fordert uns auf, uns von unseren Sesseln, Sofas und Sitzkissen zu erheben und in die Gänge zu kommen: .. zu der Erkenntnis zu "erwachen", dass unsere Art, zu denken, zu fühlen und zu handeln, Auswirkungen auf die Welt hat.

Kapitel 4, S. 151


Ebendarin besteht die Herausforderung, der wir uns stellen sollen, wie der Buddha uns vorgeschlagen hat: Lerne, in der Offenheit des "blossen Ich" zu verweilen, während du deine anderen "Ichs" benutzt. Das Gefühl von Offenheit und Wärme auch dann zu bewahren, wenn wir mit jemandem zu tun haben, der nicht unserer Meinung ist.

Kapitel 4, S. 152


.. Ähnlich verhält es sich mit unseren diversen "Ichs": wir müssen sie nicht entsorgen, sondern nur den Belag abschrubben, der sich im Laufe der Zeit darauf bildet.

Kapitel 4, S. 153


Seien Sie freundlich zu sich selbst, während Sie diesen Weg beschreiten. Diese Freundlichkeit ist an sich bereits ein Mittel, wie Sie den Funken der Liebe in sich entzünden und anderen helfen können, ihn zu entdecken.

Kapitel 4, S. 154


Blosses Gewahrsein aber genügt noch nicht, wir brauchen auch Wachsamkeit, wenn wir wirklich achtsam sein wollen. Empfinden wir Unbehagen, Sorgen oder Schmerz, so müssen wir sie erkennen und uns fragen: "Was passiert hier gerade?"

Kapitel 5, S. 160


Die Achtsamkeitsmeditation dient unter anderem dem Zweck, mehr Stabilität in die sechste Bewusstseinsebene zu bringen, indem wir registrieren, was in unserem Geist vorgeht, ohne zu bewerten oder zu interpretieren.

Kapitel 5, S. 164


"Denk immer daran", sprach er (Adeu Rinpoche) zu mir, "dass der Hauptzweck jeder Praxis ist, das Herz zu erwecken."

Kapitel 5, S. 167


Sinn und Zweck der Achtsamkeit auf den Körper ist es, dass wir uns auf lockere und sanfte Weise der physischen Seite unserer Natur bewusst werden, ohne sie zu werten oder uns mit ihr zu identifizieren.

Kapitel 6, S. 171


Darum geht es in der Achtsamkeitspraxis: Wir würdigen die Tatsache, dass wir leben. Diese einfache Feststellung lässt ein Gefühl des Glücks in uns entstehen. Wir spüren, dass uns ein weites Feld von Möglichkeiten offensteht, und fühlen uns mit anderen Wesen auf sehr elementare Weise verbunden.

Kapitel 6, S. 177


.. die Praxis der Achtsamkeit ist ein grosses Abenteuer..

Kapitel 6, S. 178


Am besten kann man den subtilen Körper wohl als Sitz und Ursprung unserer Emotionen beschreiben. Als solcher kann er massiv auf den physischen Körper einwirken.

Kapitel 7, S. 163


Idealerweise befindet sich der subtile Körper in einem Zustand des Gleichgewichts. ... Wir sind einfach "grundlos glücklich."

Kapitel 7, S. 189/190


Auf diese Art lernt auch unser subtiler Körper: durch sanfte, freundliche Anweisungen und die Bereitschaft loszulassen, sobald er wieder im Gleichgewicht ist.

Kapitel 8, S. 196/197


Unsere Ich-Identitäten mögen vielleicht durch Muster des subtilen Körpers beeinflusst sein, doch wir sind nicht identisch mit diesen Mustern.

Kapitel 8, S. 197


.. meine Emotionen sind nicht ich. Doch statt zornig oder grollend auf sie loszugehen, kann ich einen verständnisvollen Dialog mit ihnen beginnen: "Schatz, wir müssen miteinander reden."

Kapitel 8, S. 198


Entscheidend bei der Arbeit mit dem subtilen Körper ist, dass wir lernen, unsere Emotionen wahrzunehmen und willkommen zu heissen. Dass wir uns weder von ihnen kontrollieren lassen noch versuchen, sie in den Griff zu bekommen oder zu unterdrücken, sondern in Dialog mit ihnen treten.

Kapitel , S.


Letztendlich sind Gefühle nur Gäste auf der Durchreise.

Kapitel 8, S. 206/207


Auf der absoluten Ebene ist die Wirklichkeit unvorstellbar frei, unvorstellbar offen.

Kapitel 8, S. 207


Hin und wieder müssen wir uns auf die schlichte Tatsache zurückbesinnen, dass es letztendlich unmöglich ist, unser Sein anhand äusserer oder innerer Faktoren zu definieren, und uns erlauben, in Offenheit zu ruhen.

Kapitel 8, S. 207


Ich begriff, dass es nicht der Berg an Arbeit oder der Termindruck waren, die an mir zehrten, sondern das gewohnheitsmässige Überschreiten meines inneren Tempolimits.

Kapitel 9, S. 212


Ich konnte feststellen, dass auch die Leute, die mit mir zusammenarbeiteten, ruhiger und produktiver wurden wenn ich mein inneres Tempolimit beachtete.

Kapitel 9, S. 213


Durch Achtsamkeit auf die Gedanken erkennen wir, wie unsere gewohnheitsmässige Tendenz, unsere Gedanken als etwas Festes und Wahres zu betrachten, unser Selbstbild wie unser Weltbild formt.

Kapitel 10, S. 229


Was Ihnen auch durch den Kopf geht, registrieren Sie es einfach nur. Lassen Sie es kommen. Lassen Sie es gehen. Wenn es bleibt, lassen Sie es. Beenden Sie die Praxis wieder. .. Sie dürfen sich gratulieren. Sie haben gerade Ihren Geist in Aktion beobachtet.

Kapitel 10, S. 230


Wenn wir unsere Gedanken beobachten, werden wir uns auch der Momente gewahr, in denen keine Gedanken da sind. .. Momente wachen Gewahrseins in der Bereitschaft, alles zu akzeptieren, was erscheint oder nicht erscheint.

Kapitel 10, S. 231


Es hatte fast schon etwas Magisches, wie er (Tulku Urgyen) mir ohne Worte oder Gesten vermittelte, dass ich alles was ich sah, hörte und fühlte, schätzen konnte, ohne es zu bewerten.

Kapitel 11, S. 238


Dann meinte er (Tulku Urgyen): "Wende jetzt dasselbe Gewahrsein dem Geist zu, der dies alles offen wahrnimmt. Statt auf den äusseren Raum zu blicken, siehst du jetzt auf den inneren Raum."

Kapitel 11, S. 238


"Sieh Dir die Wolken an", sagte er (Tulku Urgyen), "Sind sie gut oder schlecht?"

Kapitel 11, S. 245


"Gut, schlecht, glücklich, traurig - das sind Qualitäten, die nur relative Wahrheit besitzen und von den individuellen Umständen der Person abhängen, erklärte er (Tulku Urgyen) mir, "doch sie sind nicht absolut, aus sich selbst heraus wirklich."

Kapitel 11, S. 246


Bei der Übung in den vier Grundlagen der Achtsamkeit geht es letztendlich darum, hinter die Wolken zu schauen, also hinter Werturteile wie "gut" oder "schlecht, "richtig" oder "falsch".

Kapitel 11, S. 249


Im Raum kann alles entstehen. Gedanken, Gefühle und Empfindungen sind wie Vögel, die über den Himmel ziehen, ohne Spuren zu hinterlassen. Lassen Sie sie fliegen. Lassen Sie sie kommen und spurlos wieder verschwinden. Werden Sie wie der Raum, der jede Erfahrung willkommen heisst, ohne sie zu werten. Dies ist Ihre wahre Natur.

Kapitel 11, S. 253


Lächeln Sie Ihren Mustern zu. "Hallo, Schatz, auch wieder da? Leider habe ich jetzt gar keine Zeit, um mit dir durch die Gegend zu ziehen." Geben Sie ihnen Raum, sich frei zu bewegen, aber machen Sie sich klar, dass Sie nicht Ihre Muster und ihre Muster nicht Sie sind.

Kapitel 12, S. 256


Wenn wir uns selbst mit Güte und Sanftmut begegnen, bringt uns das allmählich auch mit der elementaren Wärme bedingungsloser Liebe in Verbindung.

Kapitel 12, S. 260


Der letzte Schritt in der multiplen Achtsamkeitpraxis ist, auch das Untersuchen sein zu lassen und einfach in der Offenheit und Klarheit des Raumes zu verweilen.

Kapitel 12, S. 260


Allein Ihr Vorsatz, zu praktizieren und sich wieder mit Ihrem inneren Funken zu verbinden, ist ein monumentaler Schritt. Irgendwo haben Sie die Entscheidung getroffen, dass Sie erwachen, und diese Entscheidung wird Sie durch viele herausfordernde Momente tragen.

Kapitel 12, S. 263


Die wunderbaren Lehrer, die meine ersten Schritte in der Achtsamkeitspraxis begleitet haben, sagten mir immer wieder, dass es anfangs am besten ist, jeden Tag nur kurz, dafür aber so oft wie mögllich zu üben.

Kapitel 12, S. 263


Solange nicht alle Wesen befreit sind, ist keiner befreit.

Kapitel 13, S. 265


.. Die Lehren haben viel grösseres und viel erfüllenderes zu bieten als blosse Behaglichkeit.

Kapitel 13, S. 267


..bei Mitgefühl geht es nicht nur ums Fühlen, sondern ums Handeln.

Kapitel 13, S. 272


Bodhicitta hingegen ist das Bestreben, jede Form von Leid zu beseitigen, ohne dabei auf einen emotionalen Mehrwert für die eigene Person zu schielen.

Kapitel 13, S. 273


Ebendas ist die Essenz von Bodhicitta: Wir nehmen unsere Verantwortung andern gegenüber wahr, selbst wenn wir das eigentlich nicht wollen.

Kapitel 13, S. 274


Viele, die auf diese Weise grosszügig geben, sind keine Buddhisten. Sie geben, weil es ihrem Wesen entspricht.

Kapitel 13, S. 278


Die Essenz von Disziplin ist stets, ein weites Herz und ein tiefes Verständnis zu entwickeln. Beides hilft uns dabei, uns selbst und anderen die Fehler zu vergeben, die wir unter dem Diktat des "Ich" begangen haben.

Kapitel 13, S. 283


Das ist die wahre Bedeutung von Disziplin: dass man selbst unter schwierigsten, kaum erträglichen Umständen die Liebe und die Hoffnung aufrechterhält, sodass alle fühlenden Wesen schliesslich erwachen werden.

Kapitel 13, S. 284


..der wichtigste Aspekt der Disziplin ist Bescheidenheit.

Kapitel 13, S. 286


Ein zweiter Aspekt von Geduld ist, dass wir bereit sind, Anstrengungen oder Schmerz auf uns zu nehmen, ohne dabei unsere Motivation aus den Augen zu verlieren.

Kapitel 13, S. 287


Wenn wir unsere Motivation aufrechterhalten, stellen wir zu unserer Überraschung häufig fest, dass wir mehr Energie haben, als wir je gedacht hätten. ... Mit zunehmendem Abstand zu unseren Komfortzonen beginnen wir, eine subtile und inspirierende Freude zu empfinden.

Kapitel 13, S. 288


Konzentration heisst nicht, sich angestrengt auf etwas zu fokussieren, sondern dass man in einem weiten, "mittelpunktlosen Mittelpunkt" verweilt, aus dem heraus man agiert.

Kapitel 13, S. 295/296


Wenn Sie eine gewisse Vertrautheit mit dem ruhigen Verweilen entwickeln haben, dann sind Sie bereit für das Wissen, bereit, auf eine sehr tiefe Weise den Tanz von Leerheit und Erscheinung zu erfahren. Wenn dieser Tanz kurz aufscheint, so haften Sie nicht an dieser Erfahrung. Lassen sie wieder los, wie Sie es bei ihrer ersten Begegnung mit ursprünglicher Liebe getan haben.

Kapitel 13, S. 298


Dann trat er (Adeu Rinpoche) einen Schritt zurück und sagte: "Manchmal musst du einfach Vertrauen haben"... "Tu einfach, was deine Lehrer dich gelehrt haben und die Ergebnisse werden sich einstellen."

Kapitel 14, S. 304


Daher gebe ich meinen Schülern heute denselben Rat: "Hab Vertrauen. Tue es einfach."

Kapitel 14, S. 304


Es geschieht sehr leicht, dass unsere Praxis - die spirituellen Hochs, das Gefühl, Muster aufzulösen und sich weiterzuentwickeln, der Stolz, "es" richtig zu machen - zum Selbstzweck wird. Aber irgendwann müssen wir all das loslassen. Wir müssen aufhören zu tun und einfach nur sein. Wir müssen dem Funken in uns einfach vertrauen.

Kapitel 14, S. 305


Wenn wir es zulassen können, einfach in den Erfahrungen zu sein und sie zu würdigen, dann ist dies die wahre Transformation, die wahre Heilung, das wahre Öffnen von Herz und Geist.

Kapitel 14, S. 306


Brücken zu überqueren, Muster aufzudecken, ursprüngliche Liebe zu erwecken und diese Liebe auf andere auszudehnen ist der Weg, den zu gehen wir alle in der Lage sind. Daran glaube ich von ganzem Herzen.

Kapitel 14, S. 307


Es bedarf keiner Worte. Sie müssen auch niemandem Belehrungen geben. Sie müssen nur sein, wer Sie sind: eine helle Flamme, die im Dunkel der Verzweiflung leuchtet, das strahlende Beispiel eines Menschen, der Brücken überqueren kann, weil sein Herz und sein Geist weit offen sind.

Kapitel 14, S. 308